Elektromechanischer Doppel-Resonanz-Konverter: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 21. Mai 2011, 22:33 Uhr

Der Elektro-Mechanische Doppel Resonanz Konverter (EMDR) ist eine Erfindung des niedersächsischen FH-Professors Claus Wilhelm Turtur, die als "Vakuumenergie-Maschine" in der Lage sein soll, nutzbare mechanische Energie aus einer Vakuumfeldenergie (auch Nullpunktsenergie oder "Zero Point Energy", ZPE) zu gewinnen. Turtur spricht in diesem Zusammenhang auch von Nullpunktsschwingungen eines harmonischen Oszillators, die genutzt würden. Gemeint ist hier ganz offensichtlich der in der Physik bekannte Casimir-Effekt. Ebenfalls nach dem Casimir-Effekt soll auch eine ältere ernergiespendende Erfindung von Turtur funktionieren: der "Vakuumenergie-Rotor" bzw. "Flügelradmotor nach Turtur", der aber ganz offensichtlich lediglich eine energieverbrauchende Anwendung des Biefeld-Brown-Effekts ist.

Aus Sicht des sich als skeptischen Schulphysiker bezeichnenden Erfinders soll es sich bei der Energiegewinnung durch den elektromechanischen Doppel Resonanz Konverter um die Nutzung einer unerschöpflichen, sauberen und kostenlosen Energie handeln, die laut Turtur bereits Erfinder Nikola Tesla genutzt habe, um mit ihr 1930 ein Auto drahtlos anzutreiben. Turtur spricht in diesem Zusammenhang auch von einem angeblichen "Vakuumenergie-Konverter" von Tesla.

EMDR

Turtur beschreibt seine Vakuumenergie-Maschine EMDR als eine Vorrichtung, die im Verhältnis zu den für den Casimir-Effekt notwendigen extrem kleinen Abmessungen jedoch riesengroß ist. Eine Eigenschaft, die diese Erfindung auch mit seinem "Flügelradgenerator" teilt. Die geringen Kräfte, die sich rechnerisch aus dem Casimir-Effekt ergeben, wären jedoch nur auf winzige Abstände wirksam.

Turtur beschreibt seinen elektromechanischen Doppel Resonanz Konverter als einen um eine Achse drehbaren Magneten, der innerhalb einer Spule platziert wird. Die Spule ist wiederum Bestandteil eines herkömmlichen elektrischen Schwingkreises. Die Resonanzfrequenz des elektrischen Schwingkreises soll auf die mechanische Rotationsfrequenz des Magneten abgestimmt werden. Dabei soll ein Effekt auftreten, der der herkömmlichen Physik unbekannt ist: selektiv soll das magnetische Wechselfeld der Spule den Magneten in seiner Rotation periodisch beschleunigen, ihn dabei aber kaum abbremsen können, weil in der abbremsenden Phase die Schwingkreisenergie im beteiligten Kondensator gespeichert und somit kein Magnetfeld wirksam sei. Auf diese Weise soll sich ein beschleunigender Energieüberschuss ergeben, der nutzbar sei. Der rotierende Magnet soll wiederum in der Spule nach dem Induktionsgesetz eine elektrische Spannung induzieren, die den Schwingkreis weiter periodisch erregt und die Schwingungen trotz der unvermeidlichen Verluste aufrecht hält. Entgegen bekannten Gesetzen der Physik soll es dabei aber nicht zu einer Abbremsung der Rotation des Magneten kommen. Vielmehr schwinge sich von Periode zu Periode die Energie immer weiter auf. Unklar bleibt, was geschieht, wenn keine Energie entnommen wird. Nach Turturs Fuktionsprinzip müsste die Maschine irgendwann unendlich viel Energie produzieren und sich dabei von selbst zerstören.

Literatur

  • Turtur CW: Technical Design and Drawings for a Prototype of a ZPE-converter to the EMDR-Principle, Philica, 8.5.2011 Text

Weblinks